Hohle Korundmikrokugeln im Plasmaspritzen

Hohle Korundmikrokugeln (Engl. Hollow Corundum Microspheres, nachfolgend HCM) weisen bei der Verwendung im Plasmaspritzen bessere Eigenschaften im Vergleich zu herkömmlichen Aluminiumoxidpulvern - Elektrokorund und Hüttentonerde Г00 – auf:
Die hohlen Korundmikrokugeln haben relativ dünne Wände und, wenn sie in einen Plasmastrahl geraten, wärmen sie sich im Vergleich zu Elektrokorund viel schneller bis zur Erschmelzung durch.
Je nach der Partikelfluggeschwindigkeit im Plasmastrahl können Beschichtungen mit verschiedenen Porositätswerten erzielt werden.
Bei relativ niedrigen Spritzgeschwindigkeiten (thermisches Spritzen) können folgende Werte erzielt werden:
Bei hohen Spritzgeschwindigkeiten, zum Beispiel beim Schnellflammspritzen (HVOF) oder Detonationsspritzen, können porendichte Beschichtungen durch vollständige Kollabierung der Wände der hohlen Korundmikrokugel sowie ein hoher Materialausnutzungsfaktor (MAF) für НСМ – 51% (25-30% für das Analogon, Elektrokorund) erzielt werden.
Detonationsspritzen
Elektrokorund
Hohle Korundmikrokugeln
3.9% porosity of alumina detonation coating layer 0.3% porosity of HCM detonation coating layer
Berechnete Porosität der Beschichtung 3,9%
Berechnete Porosität der Beschichtung 0,3%
Mikrohärte der Beschichtung, HV
1500 ± 300
1660 ± 250